Mission Maria

Ein Aufruf zum Gebet und zur Wiedergutmachung

Von Benjamin Aepli

In einer aktuellen Ausstellung im Wiener Künstlerhaus werden Jesus und Maria auf entstellende und blasphemische Weise dargestellt – unter dem Vorwand moderner Kunstfreiheit.

Als gläubige Christen dürfen wir dazu nicht schweigen. Hundert Jahre nach der Erscheinung in Pontevedra rufen wir auf zu Gebet, Sühne und Wiedergutmachung – damit die Herzen Jesu und Mariens getröstet und die Menschen aus ihrer Gleichgültigkeit herausgerissen werden.

Entweihung im Namen der Kunst

Im Künstlerhaus Wien läuft derzeit eine Ausstellung mit dem Titel „Du sollst dir ein Bild machen“. Unter Berufung auf „künstlerische Freiheit“ werden dort Bilder und Fotografien gezeigt, die das Heiligste unseres Glaubens entstellen – Maria, die Mutter Gottes, und ihren göttlichen Sohn.

Die Kuratoren schreiben in ihrer offiziellen Beschreibung: „Im Zentrum stehen Werke, deren Schöpferinnen sich mit kritischem, aber auch liebevollem, mit humorvollem, aber auch feministischem Blick der christlichen Ikonographie annähern und neue Sichtweisen auf über Jahrhunderte tradierte Bildmotive ermöglichen.“ 1

Dieser Satz wirkt zynisch angesichts der ausgestellten Werke. Zu sehen sind unter anderem Darstellungen, in denen Jesus in grotesker Froschgestalt ans Kreuz geschlagen oder Maria auf pornografische Weise als Pietà und als „Transfrau“ mit dem Jesuskind dargestellt wird.

Das sind keine neuen „Sichtweisen“, sondern eine Verhöhnung des Göttlichen. Hier wird das Mysterium der Menschwerdung und der erlösenden Liebe Gottes ins Lächerliche gezogen.

Mindestens ebenso erschütternd ist die Gleichgültigkeit unserer Gesellschaft, die auf eine derartige Entweihung kaum reagiert. In anderen Kulturkreisen wäre eine solche Verhöhnung ihrer heiligen Religionen undenkbar. Dass sie bei uns ohne ernsthafte öffentliche Kritik stattfindet, zeigt, wie weit wir uns innerlich vom Heiligen entfernt haben.

Der Himmel ruft zur Sühne

Vor genau hundert Jahren, am 10. Dezember 1925, erschien die Muttergottes der Schwester Lucia in Pontevedra (Spanien).
Bei dieser Erscheinung sprach auch das Jesuskind zu Lucia und wünschte die Andacht der ersten Samstage. Denn die Beleidigungen gegen seine Mutter treffen in Wahrheit ihn selbst – tiefer noch, als wenn er selbst verspottet würde.

Darum bat der Himmel um Akte der Sühne und der Wiedergutmachung: durch Gebet, Beichte, Kommunion und Betrachtung der Rosenkranzgeheimnisse.

Diese Sühne ist ein Akt der Liebe, der den Schmerz Mariens und Jesu tröstet und die Wunden wiedergutmacht, die durch Lästerung, Entweihung und Gleichgültigkeit geschlagen werden.

Ein konkreter Aufruf

Als Antwort auf diese Beleidigungen wollen wir den kommenden Sühne-Samstag, 6. Dezember, in besonderer Weise begehen.

Jede und jeder ist eingeladen,

  • die Heilige Kommunion in Sühne für die Beleidigungen gegen das Unbefleckte Herz Mariens aufzuopfern,
  • den Rosenkranz in derselben Absicht zu beten,
  • die nächste heilige Beichte in dieser Gesinnung abzulegen und aufzuopfern
  • und 15 Minuten der Muttergottes Gesellschaft zu leisten, indem wir über die Rosenkranzgeheimnisse nachdenken und Maria tröstend Gesellschaft leisten.

So trösten wir das Herz Mariens und leisten Wiedergutmachung für die Sünden, die ihr und ihrem Sohn angetan werden.

Trost dem Herzen der Mutter

Wo Gott beleidigt wird, wollen wir Ihn lieben. Wo Maria verhöhnt wird, wollen wir sie ehren.
Bitten wir sie, dass aus dieser Beleidigung eine Bewegung der Umkehr, der Liebe und der Heiligung hervorgeht – und dass die Menschen aus ihrer Gleichgültigkeit herausgerissen werden.

„Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren.“
(Maria in Fatima)


  1. https://www.kuenstlerhaus.at/besuch/kalender/ausstellung/475/du-sollst-dir-ein-bild-machen.html ↩︎

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